Kleider machen Leute
Das Outfit fürs Geschäftsleben
4. August 2015

Fürs Vorstellungsgespräch solltet ihr besondere Aufmerksamkeit eurer Kleidung zukommen lassen, denn: Der erste Eindruck zählt. Wissenschaftliche Studien belegen, dass wir uns binnen Sekunden eine Meinung über unser Gegenüber bilden. Je professioneller ihr deshalb auftretet, desto besser eure Chancen auf die Ausbildungsstelle. Hier findet ihr Tipps und eine Warnung darüber, was bei der Outfitwahl ein absolutes No-Go ist.

Um selbstsicher ins Vorstellungsgespräch zu gehen, hilft auch die Auswahl der richtigen Kleidung.

Um selbstsicher ins Vorstellungsgespräch zu gehen, hilft auch die Auswahl der richtigen Kleidung.


  1. Ein Outfit planen, das zum Unternehmen und zur Branche passt

Habt ihr schon mal einen Bankangestellten in Jogginghose gesehen? Nein. Denn: Bei Banken und Versicherungen wird großen Wert auf Anzug bzw. Hosenanzug oder Kostüm gelegt. Deshalb solltet ihr euch auch entsprechend zum Vorstellungsgespräch kleiden. Wer sich unsicher ist, was der Dresscode des Betriebs ist, der kann versuchen auf der Internetseite des Unternehmens nach Bildern der Angestellten zu suchen. Dementsprechend könnt ihr dann euer Outfit anpassen.


 

  1. In der Kleidung wohlfühlen und nicht „verkleidet“ sein

  2. Farben sollten harmonieren Du willst deinen potenziellen Arbeitgeber ja nicht ans farbenfrohe Kaspertheater erinnern.


  3. Nicht zu viele verschiedene Muster Denn das Vorstellungsgespräch ist kein Ort für Modeexperimente. Bspw. keine gestreifte Krawatte zum karierten Hemd.


  4. Ratschläge und „Erfahrungswerte“ von Eltern und Freunden annehmen. Ausnahmsweise könnt ihr doch mal darauf hören wenn Omi, Mama oder Papa über eure Kleidung motzten.

 

Für die Herren gilt:
  • Ordentliches Haar und Rasur
  • gebügeltes Hemd
  • keine Jeans mit Löchern (auch wenn diese so gewollt sind)
  • geputzte Schuhe (wenn möglich keine Turnschuhe – mit denen kommt man ja nicht mal in einen guten Nachtclub)
  • Wenn Anzug dann richtig : Allein beim Zuknöpfen des Sakkos gibt es schon ein paar modische Regeln: Bei Sakkos mit zwei Knöpfen wird immer ein Knopf geschlossen. Bei drei Knöpfen werden entweder die beiden oberen Köpfe geschlossen, oder nur der mittlere. Beim Hinsetzen sollten alle Knöpfe geöffnet werden. Beim Aufstehen werden die Knöpfe wieder geschlossen, bevor du jemandem die Hand schüttelst. Ein absolutes No-Go sind kurzärmlige Hemden unter dem Sakko.

 


 

Für die Damen gilt
  • Ordentliche Frisur
  • Dezentes Make-Up und wenig Parfum
  • Wenig unaufdringlicher Schmuck
  • Röcke nicht zu kurz
  • Hautfarbene, glanzlose Feinstrumpfhose unter Röcke
  • Jeans nicht zu kaputt (auch wenn das so gewollt ist)
  • Blusen und Hemden ohne tiefen Ausschnitt

 


 

Die folgenden Dresscode-Sünden haben wir für euch auf Karrierebibel.de gefunden:

Dresscode-Sünden: Diese Fehler bitte vermeiden

So wird’s richtig gemacht: Dezentes Make-Up, nicht zu viel Haut, keine riesigen Klunker – und am Besten dazu: ein schönes Lächeln.

So wird’s richtig gemacht: Dezentes Make-Up, nicht zu viel Haut, keine riesigen Klunker – und am Besten dazu: ein schönes Lächeln.

NO GOs der Damen
Minirock Mag sein, dass Sie sexy Traumbeine haben, im Job aber sollten diese weitgehend unsichtbar bleiben. Faustregel: Der Rock endet nicht vorher als eine Handbreit über dem Knie.
Dekolletee Was für die Rocklänge gilt, trifft auch auf das Dekolletee zu: Die Ware sollte hinter dem Vorhang bleiben – und schon gar nicht drohen, herauszupurzeln.
High-Heels Pumps, hohe Absätze – alles völlig okay. Nur eine Länge von maximal acht Zentimetern (besser sechs) sollten die Schuhabsätze nicht übersteigen. Zu sexy – und obendrein ungesund.
Nackte Beine Egal, wie heiß es draußen ist: Im Büro gilt die Regel “immer mit Strümpfen”. Das muss ja nicht gleich eine dicke Strumpfhose sein.
Laufmasche Apropos Strümpfe: Wer Nylons trägt, sollte immer ein Ersatzpaar dabei haben. Laufmaschen sehen latent ungepflegt aus. Ebenso Löcher oder Knötchen.
Zu enge Kleidung Auch wenn Sie eine perfekte Figur haben, sollten Sie nie so enge Kleider tragen, dass sich darunter Unterwäsche oder gar Strapse abzeichnen. Auch zu sexy!
Parfümwolke Ein dezenter Duft darf im Büro ruhig sein. Nur sollte der ab 50 Zentimeter Entfernung nicht mehr wahrgenommen werden können – und schon gar nicht mehr, sobald Sie den Raum verlassen.

 

Das sieht doch schon ganz gut aus: Auch Jeans können, kombiniert mit einem Hemd, bei der Bewerbung getragen werden. Bartträger sollten auf einen gepflegten Bart achten. Wenn du dich nicht als Bartträger bezeichnen würdest dann besser glatt rasiert.

Das sieht doch schon ganz gut aus: Auch Jeans können, kombiniert mit einem Hemd, bei der Bewerbung getragen werden. Bartträger sollten auf einen gepflegten Bart achten. Wenn du dich nicht als Bartträger bezeichnen würdest dann besser glatt rasiert.

NO GOs der Herren
Weiße Socken Egal, ob Sie einen Anzug tragen, eine Kombi oder Jeans – weiße Socken gehen nie. Nur beim Sport. Merke: Die Sockenfarbe passt entweder zu den Schuhen oder zur Krawatte.
Krawattenlänge Die Krawatte endet genau über dem Gürtel. Nicht darüber oder Zentimeter davor. Letzteres sieht obendrein aus, als hätten Sie diese schon zur Konfirmation getragen.
Hochwasser Achten Sie auf die Beinlänge Ihrer Hosen. Der Saum sollte ein Zentimeter oberhalb des oberen Schuhabsatzrandes enden. Gemessen natürlich im Stehen!
Farbmix Man(n) sollte niemals die Farben von Schuhen und Gürtel mixen. Entweder beide sind braun oder schwarz. Alles andere ist ein Stil-Fauxpas.
Logos Unter weißen Hemden trägt man kein Unterhemd. Wer das dennoch will – etwa weil es ihm zu kalt ist – sollte aber nur reinweiße Shirts tragen. Logos oder Text, die durchscheinen, sind peinlich.
Hemdausschnitt Wer den Hemdkragen offen trägt, sollte darauf achten, ein Shirt mit V-Ausschnitt drunter zu tragen, der im Gegensatz zum Rundkragen unsichtbar bleibt.
Fleckige Schuhe Die Schuhe sind krönende der Abschluss Ihrer gesamten Erscheinung – und der Lackmustest. Abgewetzte Absätze, Flecken oder gar Löcher degradieren den ansonsten perfekten Rest zur bloßen Maskerade.

 


 

Titel-Foto: ©Viacheslav Iakobchuk/fotolia.com

Fotos der guten Beispiele: ©contrastwerkstatt/fotolia.com

Share on FacebookTweet about this on TwitterGoogle+Share on VKShare on LinkedInEmail to someone

Kommentar abgeben

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*